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Geländebegehung
BZ und Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände
Freitag, 10. Februar 2012
Samstag, 21. April 2012
Das Nürnberger Reichsparteitagsgelände und der Nationalsozialismus als politische Religion
Aus der „Stadt Nürnberg“ wurde im III. Reich „Die Stadt der Reichsparteitage Nürnberg“. Nürnberg sollte „für alle Zeiten“ der
Veranstaltungsort der NSDAP-Parteitage sein.
Vielen Menschen ist heute dieser Ort der Parteitage am Nürnberger Dutzendteich bekannt, allerdings nur wenige kennen die tiefere, die
dunkle und pseudoreligiöse Dimension und Zielsetzung dieses Geländes. Dieses Areal war eine „Kathedrale“ einer neuen Religion und Frömmigkeit, welche die Menschen vereinnahmen sollte.
Schon 1938 wurde die NS-Ideologie von Kritikern und Anhängern auch als eine politische Religion bezeichnet. Hitler selbst hat davon
gesprochen, dass wer den NS nur als politische Bewegung versteht, ihn nicht verstanden hat (...), er sei der Wille zur neuen Menschenschöpfung.
Dieser Platz, diese Gebäude haben eine Ausstrahlung, eine Botschaft, bis heute. Diese Botschaft muss gebrochen werden, gebrochen
werden mit Wissen und Erkenntnis, welche Bedeutung dieses Gelände hatte: Ein Areal zur „Ver-Gottung“ Adolf Hitlers und zur Vorbereitung der Massen auf eine neue religiöse Realität, auf die politische Religion des NS.
Diese Bauwerke sind Altäre einer gottlosen Frömmigkeit, dieses Areal ist ein Symbol des Weltherrschaftsanspruches der NS.
Roland Zitzmann stellt auf seinem Rundgang das ehemalige Reichsparteitagsgelände unter diesem religiösen Aspekt vor. Dabei können
die Luitpoldarena, die ehemalige SS-Kaserne, der „Goldene Saal“ in der Zeppelintribüne, die Große Straße und die Kongresshalle begangen werden.
Die Führung findet mit der Oberstufe des Montessori Zentrums Nürnberg,
bzw. mit dem Kollegium der Thusnelda Schule Nürnberg statt
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